Vorträge

Quo Vadis Editorial Foto & Design?

Eigentlich scheint es ganz einfach: man nehme ein paar Buchstaben, kombiniere diese auf einem zumeist recht klassischen, da drucktechnisch optimierten Format, füge Bilder hinzu, etwas Grafik und schon ist das Magazin fertig. Diese einfache Kunst beherrschen ein paar Zeitschriftenmacher wie zum Beispiel Mario Lombardo oder Horst Moser auf herausragende Weise … und sorgen dafür, dass diesem von vielen schon abgeschriebenen Medium immer noch ganz viel Begeisterung entgegengebracht wird. Zu Recht sind sie Stars der Szene, weil sie es nicht nur schaffen, mit den oben genannten Zutaten mehr zu erreichen als andere, sondern weil sie aus der »Flachware Magazin« lebendige, äußerst zeitgemäße Objekte machen.

Nicht nur wegen dieser Chancen ist es nachvollziehbar, dass auch Unternehmen bis heute ganz viel Geld für – klassische – Kundenzeitschriften ausgeben. Für die Pflege nachhaltiger Beziehungen ist das Medium Zeitschrift nach wie vor besonders geeignet: Gerade in Zeiten, in denen Glaubwürdigkeit und Vertrauen zum Megathema werden, lassen sich hier Werte und Überzeugungen authentisch teilen. Wer dann noch die crossmedialen Potentiale in der Erweiterung zum iPad-Magazin oder begleitenden Online-Auftritten spielen kann, ersetzt die eine oder andere Werbemillion sinnvoll. 

So ist es nur konsequent, wenn ein äußerst erfolgreicher Blog wie Slanted plötzlich zu Papier wird. Und sich dann aber erlaubt, wiederum online darüber zu diskutieren, ob der Verkaufspreis des Magazins zukünftig 12 oder 14 Euro betragen soll. Diese völlig selbstverständliche Verbindung zwischen Online, Print und dann natürlich auch noch Mobile wird vielfach noch geübt … und es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Fallen kommunikativ wie technisch da im Detail stecken.

Lassen Sie sich beim von der tgm gestalteten Konferenzsamstag des »Creative Weekend« auf der DRUPA informieren und inspirieren: Von herausragender Typografie mit Diego Vainesman genauso, wie vom Fotografen Beat Presser, der als Zeitschriftenmacher bis heute auf analoge Fotografie steht, von Martina Grabovszky, von Lars Harmsen und natürlich von Horst Moser und Mario Lombardo … 

Diego Vainesman
Martina Grabovszky
Von der Addition zur Multiplikation medialer Möglichkeiten
Horst Moser
manche meinen, text und bild kann man nicht verwechseln
Beat Presser
Fotografie und Werk von Beat Presser
Prof. Lars Harmsen
Schrift im zeitgenössischen Editorial Design
Mario Lombardo
Über den Mut zum Andersdenken
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